Freitag, 14. Juli 2017

Rezension: Dämmerhöhe - Lautlos von Birgitta Elin Hassell und Marta Hlin Magnadóttir

Infos zum Buch:

Band 1 von 4
Verlag: Arena
Titel: Lautlos
Autor: Birgitta Elin Hassell und Marta Hlín Magnadóttir
Erschienen: 20. Januar 2016
Verfilmung: Nein
Reihe: Dämmerhöhe
Seitenanzahl: 135
Preis: 8,99 € (geb. Ausgabe & Ebook)

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Beschreibung:

Es war ganz plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht - das Mädchen. Und es hatte Anna ein verlockendes Angebot gemacht: Für ein bisschen mehr Freizeit und die Möglichkeit, noch öfter mit dem Snowboard unterwegs zu sein, muss Anna nur den Namen des Mädchens erraten. Doch als ihr kleiner Bruder schwer erkrankt und sie die Nachbarshündin Píla tot in ihrer Hütte findet, wird Anna klar: Das Mädchen ist nicht, was es vorgibt zu sein. Anna bleibt nur noch wenig Zeit, um das Rätsel zu lösen und das Schlimmste zu verhindern.

Meine Meinung:
 
Ich war schon sehr neugierig auf das Buch und habe es gelesen, ohne wirklich zu wissen worum es geht. Lautlos beginnt den Auftakt der Reihe Dämmerhöhe und erzählt von Anna, die einen Pakt mit einem seltsamen Mädchen eingeht und es schon sehr bald bereut. Obwohl sich das Buch an eher jüngere Leser richtet, fand ich es doch recht düster, so dass ich es schwierig finde einzuschätzen für welche Altersgruppe es nun genau sein soll, vor allem da es in der Buchhandlung im Regal für Teenager stand und nicht bei den Kinderbüchern.
Die Autoren erzählen in etwa 135 Seiten eine schlichte Handlung über eine Ortschaft in Skandinavien, in der es um ein seltsames Mädchen geht und längst verlassene Ruinen einr Stadt. Das Autoren-Duo versteht es, dem Leser ein beklemmendes Gefühl in wenigen Sätzen zu vermitteln. Auch das Setting trug seinen Teil dazu bei. Vor allem die Ruinen fand ich gruselig, aber auch faszinierend. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, aber alles in allem ist die Geschichte in sich sehr stimmig und auch wenn ich längst aus dieser Altersgruppe entwachsen bin, hat es mich doch neugierig auf den nächsten Band gemacht.
Anna war als Protagonistin ganz okay, aber teils ein wenig blass, weil man nur ansatzweise einiges aus ihrem Leben erfahren hat. Was sie mag, was nicht, wie sie zu ihrer Familie steht und so weiter. Der Fokus blieb auf der Handlung. Ich fand Anna aber ziemlich mutig zum Ende hin, als sie sich entschieden hat für das was sie liebt zu kämpfen und auch das Finale, den Cliffhanger des ersten Bandes, fand ich sehr spannend und ein wenig gruselig. Sehr gut umgesetzt und vor allem auch fantasievoll. Ich bin schon gespannt wie es in Band zwei mit dem Abenteuer über eine Freundin von Anna weiter geht.

Fazit:

Ein kurzweiliges Abenteuer für junge Leser mit ein wenig Gruselfaktor. Das Buch bietet kurzweilige Unterhaltung mit mysteriösen Hintergrund.

Bewertung:

 

Zum Autoren-Duo:

Birgitta Elín Hassell verbrachte den Großteil ihrer Kindheit lesend in der örtlichen Leihbücherei. Bevor sie Autorin wurde, verkaufte sie Flugtickets für eine isländische Airline. Heute schreibt sie erfolgreich Jugendbücher und lebt mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern und der Katze Krúsí am Rand von Reykjavik.
Marta Hlín Magnadóttir wurde in einem kleinen Fischerdorf an der isländischen Westküste geboren. Bevor sie zu schreiben begann, arbeitete sie als Klavierlehrerin. An der Universität lernte sie Birgitta kennen, mit der sie 2011 den Kinder- und Jugendbuchverlag Bókabeitan gründete. Gleichzeitig entwickelten sie gemeinsam die Idee für die Serie „Dämmerhöhe“. Marta lebt mit ihrer Familie im Zentrum von Reykjavik.

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