Dienstag, 6. Juni 2017

Montagsfrage: Mal ehrlich - liest du dir die Danksagungen der Autoren in den Büchern durch?

Ich muss gestehen, dass das immer ein Punkt ist der mich an Romanen besonders stört. Im Prinzip steht dort im Nachwort meist nur eine Auflistung von Namen irgendwelcher Personen, die beim Buch geholfen haben. Warum mich als Leser das interessieren sollte, dass diese Namen unbedingt mit im Buch stehen müssen ist mir meist schleierhaft. Ich habe nun mal nichts davon und das stört mich. Es ist eben ein Punkt der absolut nichts zum Buch beiträgt und ich bin mir sicher, die Personen die meist im Buch erwähnt werden wissen wie dankbar die Autoren ihnen sind. Dafür muss es keine seitenlangen Namenserwähnungen geben.
Ich würde mich viel mehr freuen, wenn Autoren diese paar Seiten nutzen würden und dem Leser etwas über den Werdegang des jeweiligen Buches erzählen, irgendwelche Anekdoten aus ihrem Alltag hinzufügen oder sonst was für Dinge. Einfach etwas das auch einem Nachwort entspricht. Das fände ich viel interessanter.
Zur Frage an sich, nein. Wenn nur Namen drin stehen überfliege ich es höchstens, ansonsten wird das Buch zugeklappt. Immerhin geht es mir um den Roman und nicht um das Nachwort. Das wäre mir einfach zu langweilig, alle Namen durchzulesen.

1 Kommentar:

  1. Für mich ist eine Danksagungsseite vergleichbar mit einem Quellenverzeichnis bei einer Doktorarbeit. :) Wenn man dank dieser Personen "Informationen" für das Buch bekommen hat, haben sie als Dankeschön eine Erwähnung verdient. Ohne diese Personen, auch wenn du sie nicht kennst, hättest du auch nie das Buch lesen können. Zwar könnte man sich bei der Person persönlich bedanken, aber den eigenen Namen schwarz auf weiß in einem Buch erwähnt zu lesen, das fühlt sich schon besonders an.

    just my two cents :)

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