Dienstag, 2. Mai 2017

Rezension: Vierundzwanzig Stunden von Guillaume Musso

Infos zum Buch:

Originaltitel: L'instant présent
Autor: Guillaume Musso
Seiten: 384
Preis: 16,99 € (Broschiert) / Ebook: 12,99 € / Taschenbuch: 9,99 €

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Beschreibung:

Lisa träumt von einer Karriere als Schauspielerin. Um sich ihr Studium zu finanzieren, arbeitet sie in einer Bar in Manhattan. Dort macht sie eines Abends die Bekanntschaft eines faszinierenden, aber rätselhaften Mannes: Arthur Costello. Der junge Arzt hat eine ungewöhnliche Bitte: Lisa soll ihm dabei helfen, als Krankenschwester verkleidet seinen Großvater aus der Psychiatrie zu befreien. Sie lässt sich auf das Abenteuer ein. Zwar gelingt die nächtliche Aktion, doch verliert sie Arthur dabei aus den Augen. Erst ein Jahr später soll sie ihm wieder begegnen, aber diesmal ist sie es, die seine Hilfe braucht. Aus den beiden wird ein Liebespaar. Bald stellt sich heraus, dass Arthur kein Mann ist wie jeder andere. Er offenbart ihr sein Geheimnis, und von nun an kämpfen beide gemeinsam gegen einen unerbittlichen Feind - die Zeit ... 

Meine Meinung:

Vierundzwanzig Stunden ist mein erster Roman von Guillaume Musso gewesen und hat mich von Anfang an für die Geschichte in seinen Bann ziehen können. Die Handlung rund um den Leuchtturm der 24 Winde ist wahnsinnig faszinierend und ausgefallen geschrieben worden. Arthur Costellos Zeitreisegeschichte ist spannend und wurde mir zu keinem Zeitpunkt langweilig. Auch seine hoffnungslose Liebe zu Elizabeth Ames, die ebenfalls zu einem Teil seines komplizierten und tragischen Lebens wird, ist ein interessanter Strang, der sich komplett durch die gesamte Geschichte zieht. Dennoch bleibt sich der Autor seiner Idee treu und weicht zu keinem Zeitpunkt von der Geschichte ab. Geschickt lässt er im Buch die Zeit dahinfließen, bis der Leser selbst merkt, dass es immer knapper wird und unbedingt erfahren will was aus Arthur wird.
Der Erzählstil ist nicht sehr detailliert wie in so manch anderem Roman, aber er passt sehr gut zu dieser Geschichte und sorgt dafür, dass man das Buch trotz der Seitenzahl relativ schnell durchgelesen hat.
Obwohl in den Inhaltsangaben immer Elizabeth im Mittelpunkt steht, geht es in der Handlung vornehmlich um Arthur, aus dessen Sicht auch die meiste Zeit erzählt wird. Er durchlebt Höhen und Tiefen und auch wenn er manchmal etwas nervig war, hat mich seine Lebensgeschichte doch sehr fasziniert, die der Autor gut zwischendrin eingefädelt hat.
Das Ende war eine Wendung, die einerseits mein Interesse geweckt hat, andererseits hätte ich mir vielleicht doch eher ein anderes gewünscht, aber man kann ja nicht immer alles haben. An sich finde ich das Ende dennoch gelungen und auf seine Weise faszinierend und es stellt die ganze Handlung noch einmal in ein komplett neues Licht.

Fazit:

Endlich mal wieder ein Roman, der mich gefesselt hat und den ich kaum aus der Hand legen mochte. Ich habe das Buch innerhalb kurzer Zeit durchgelesen und dies wird garantiert nicht mein letztes Buch des Autors bleiben. Ich kann das Buch jedem wärmstens empfehlen! Eine moderne Zeitreisegeschichte, die einem sicher noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Bewertung:


Zum Autor:

Guillaume Musso wurde 1974 in Antibes geboren und kam bereits im Alter von zehn Jahren mit der Literatur in Berührung, als er einen guten Teil der Ferien in der von seiner Mutter geleiteten Stadtbibliothek verbrachte. Da die USA ihn von klein auf faszinierten, verbrachte er mit 19 Jahren mehrere Monate in New York und New Jersey. Er jobbte als Eisverkäufer und lebte in Wohngemeinschaften mit Menschen aus den verschiedensten Ländern. Mit vielen neuen Romanideen kehrte er nach Frankreich zurück. Er studierte Wirtschaftswissenschaften, wurde als Lehrer in den Staatsdienst übernommen und unterrichtete mit großer Leidenschaft. Ein schwerer Autounfall brachte ihn letztendlich zum Schreiben. In »Ein Engel im Winter« verarbeitet er eine Nahtoderfahrung – und wird über Nacht zum Bestsellerautor.
Seine Romane, eine intensive Mischung aus Thriller und Liebesgeschichte, haben ihn weltweit zum Publikumsliebling gemacht.
Weltweit wurden mehr als 22 Millionen Bücher des Autors verkauft, er wurde in 38 Sprachen übersetzt.

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