Dienstag, 17. November 2015

Rezension: Mordskunst von Klaus Paffrath


Infos zum Buch:

Band 2
Originaltitel
Verlag: Sutton
Autor: Klaus Paffrath
Seiten: 200
Preis: 12,99 € | Ebook: 9,99 €

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Beschreibung:

Der Liebe wegen kehrt Johannes Fielding als Staatsanwalt nach Erfurt zurück. Kaum dort angekommen, stolpert er bereits über seine erste Leiche und das direkt vor der Erfurter Staatsanwaltschaft. Kurze Zeit später verschwindet der zuständige Staatsanwalt Peer Hildebrandt. Hatte er etwas mit dem Mord zu tun oder wurde er selbst Opfer eines Verbrechens? Fielding ermittelt und bringt sich damit schnell in Gefahr. Vertraut er den richtigen Leuten? (Quelle: Sutton Verlag)

Meine Meinung:

Den ersten Fall von Johannes Fielding habe ich nicht gelesen, bin aber gut in diesen reingekommen. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gefallen. Vor allem die Umgebungsbeschreibungen und Fachgespräche wirkten sehr detailliert auf mich.
Fielding ist ein Analytiker und bisher einer der tollpatschigsten Staatsanwälte, der mir untergekommen ist. Es gab viele Momente zum Schmunzeln und Klaus Paffrath hat eine Menge gelunger Wortwitze in die Handlung eingestreut.
Viel über Fieldings Leben erfährt man in diesem Band nicht, nur dass es mit der Lebensgefährtin nicht so gut läuft und das Tina sich äußerst seltsam verhält und den Leser vor so einige Fragen stellt. Was allerdings nicht immer so recht nachvollziehbar gewesen ist.
Der erste Arbeitstag in der neuen Kanzlei bringt noch so einige weitere unliebsame Überraschungen mit sich. Die Handlung beginnt auf den ersten hundert Seiten eher gemächlich, kommt aber später richtig in Fahrt und hat einige spannende Szenen zu bieten.
Die Nebenfiguren in Fieldings Umfeld waren recht gut zu unterscheiden. Besonders gefallen haben mir die Figuren, die als Sidekick dienen und für einige Running Gags gesorgt haben, aber auch Neukamp, Paulsen und Hildebrandt sind interessante Figuren mit denen Fielding es im Verlauf der Handlung zu tun bekommt.
Trotz dem Humor, bleibt die Handlung größtenteils ernst und behandelt ein interessantes Thema, mehr als das es um Kunst geht verrate ich an dieser Stelle aber nicht.
Der Autor hat in diesem Punkt gut recherchiert und es war durchaus interessant zu lesen. Alles in allem wirkt die Geschichte sehr stimmig und neben einigen spannenden Aktionen seitens Fielding liegt der Fokus auf der Aufdeckung des Falles und Fielding glänzt hier mit dem Wissen eines Staatsanwalts.
Das Ende hat mir gut gefallen. Es wurde spannend und gab noch einige Szenen zum Schmunzeln.
Trotz der 200 Seiten habe ich doch eine ganze Weile für das Buch gebraucht, typisch für Sutton-Romane ist die Schrift wieder sehr klein gehalten und dank der vielen Fachgespräche unter Staatsanwälten musste ich mich doch sehr auf den Krimi konzentrieren.

Fazit:

Ein ernster Krimi mit spannenden Elementen, der auch mit Humor zu unterhalten weiß. Wer gerne Krimis mit Staatsanwälten mag sollte mal in diese Buchreihe reinlesen.

Bewertung:


Zum Autor:

Klaus Paffrath, Jahrgang 1961, ist seit 1993 als Jurist in der Thüringer Landesverwaltung tätig. Aber das ist nicht der einzige Grund für mörderische Fantasien: Seit vielen Jahren schreibt er Kurzkrimis, schaffte es beim Thüringer Krimipreis 2012 auf die Longlist und veröffentlichte 2010 unter der Pseudonym Johannes Goettsche »Kanzlerbonus«, seinen ersten Krimi um Johannes Fielding. (Quelle: Sutton)

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