Dienstag, 17. November 2015

Rezension: Mein Kater vom Mars: Her mit dem Stoff! von Kris Benedikt


Infos zum Buch:

Band 1
Originaltitel
Verlag: Edition Tingeltangel
Autor: Kris Benedikt (Christine Spindler & Thomas 'Benedikt' Endl)
Seiten: 148
Preis: 8,99 € | Ebook: 2,99 €

Link zu Amazon
Band 2: Zur Hölle mit den Zigs! (bereits erhältlich)

Homepage | Thomas Endl | Pseudonym Tina Zang | Goodreads | Lovelybooks

Beschreibung:


Surfen auf dem Mars? Völlig unmöglich? Statt auf Teneriffa zu surfen, muss Mike in München bleiben und auch noch mit einer Familie aus England zurechtkommen, die mit Mikes Eltern für die Urlaubszeit das Haus getauscht hat. Doch mit der Familie stimmt etwas nicht. Sie haben fünf große, aber sehr leichte Kisten dabei. Mrs Youngblood ist leichenblass, und ihre Haut schimmert grünlich. Mr Youngblood ist angeblich Astrophysiker, sieht aber eher aus wie ein Bauarbeiter. Und Tochter Nova hat irritierend große Augen und seltsame Haare. Als die Eltern plötzlich verschwinden, hat Mike nicht nur die verzweifelte Nova, sondern auch einen frechen grünen Kater am Hals. Auf der gemeinsamen Suche nach den Youngbloods geraten die drei in ein Abenteuer, in dem sie ziemlich nasse Füße kriegen, und das nicht etwa auf der Erde, sondern auf dem Mars! Ein verrückter Weltraum-Trip in der Tradition von Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis". (Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Cover und Story haben mich direkt neugierig gemacht. Da ich hin und wieder auch gerne Jugendbücher lese und auch mal für schräge Stories zu haben bin war ich gespannt was mich hier erwartet.
An der Seite des recht ruhigen Protagonisten Michael 'Mike' Weber mit einem Faible fürs Surfen erlebt man ein spannendes Abenteuer. Statt dem geplanten Urlaub in Teneriffa zieht Mike zu der Tauschfamilie, die in seinem Zuhause wohnt und lernt die kuriosen Personen kennen, die sich merkwürdig verhalten und erst dank dem Auftauchen einer grünen Katze kommt das Abenteuer so richtig in Fahrt.
Mike finde ich als Protagonist sehr sympathisch. Er wirkt anfangs genauso skeptisch wie der Leser bei allem was über die Familie Youngblood herauskommt, was auf mich sehr realistisch gewirkt hat. Auch die Familie Youngblood nimmt einen Großteil in der Handlung ein. Zwischen Nova und Mike entwickelt sich eine Freundschaft, ob noch mehr daraus wird bleibt offen und auch Novas Eltern hüten ein Geheimnis. Vor allem die grünen Katzen haben es mir angetan, die eine ganz spezielle Rolle auf dem Mars einnehmen und für so einige Überraschungen gut sind.
Das Abenteuer spielt anfangs auf der Erde, später die meiste Zeit auf dem Mars. Das Leben auf dem Mars hat das Autorenduo unterhaltsam dargestellt mit allerlei Kuriositäten, so dass es hier einiges zu bestaunen gibt.
Die Handlung ist einfach gestrickt und lässt auch am Ende keine offenen Fragen zurück. Das Ende an sich ist zwar nicht ganz so spektakulär, bietet aber noch ein paar spannende Szenen.
Die Kapitel sind kurz, so dass man gerne weiterliest und auch für jüngere Leser eignet sich die Kürze sehr gut. Wobei ich denke, dass auch junggebliebene Leser durchaus zugreifen können.
Ich denke mit etwas mehr Humor und Wortwitz hätte mir die Story sogar noch besser gefallen. Auf mich hat sie doch relativ ernst gewirkt beim Lesen, trotz der schrägen Lebensweise auf dem Mars.
Die Handlung ist altersgerecht für jüngere Leser aufgebaut und gut durchdacht.

Fazit:

Wer Per Anhalter durch die Galaxis mag, könnte auch mit dieser Geschichte seinen Spaß haben. Zwar kommt sie nicht ganz an Douglas Adams Werk heran, kann aber dennoch unterhalten und bietet auf jeden Fall für jüngere Leser einen unterhaltsamen Zeitvertreib.

Bewertung:


Zum Autoren-Duo:

Kris Benedikt ist die geballte Autorenkraft von Christine Spindler und Thomas (Benedikt) Endl.
Einzeln blicken sie auf jede Menge Geschichten zurück:
Thriller, Lovestories, Kinder- und Jugendbücher bei vielen renommierten Verlagen, TV-Dokus wie "Der Pate von Rothenburg" und eine Folge für die ZDF-Krimi-Reihe "SOKO 5113". (Quelle: Amazon)

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