Mittwoch, 14. Oktober 2015

Rezension: YPPIES - Melange, Tattoo & Strudel von Bibi Mahony


Infos zum Buch:

Band 1
Originaltitel
Verlag: Rittberger & Knapp
Autorin: Bibi Mahony
Seiten: 128
Preis: 7,90 € | Ebook: 4,99

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Hinweis:
Band 2: Geheimer als geheim (erscheint: 14. Nov. 2015)

Beschreibung:

Im Zentrum der Serie steht das Haus Yppenplatz 1, in Wien Ottakring, in dessen Dachgeschoß Kathrin Schober mit einigen Freundinnen eine Wohngemeinschaft gründet. Jede der Mitbewohnerinnen hat ihren eigenen beruflichen und romantischen Weg, doch die Geschichte des Hauses und seiner früheren BewohnerInnen wird erst nach und nach aufgedeckt. Erst dann kann Kathrin, deren Familiengeschichte eng mit der des Hauses verknüpft ist, ungehindert ihren Weg gehen und sich auf die Liebe ihres Lebens einlassen. (Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Da ich gerne Heftromane/Groschenromane lese konnte ich es kaum erwarten in diesem dünnen Büchlein zu schmöckern. Das Cover finde ich toll und mir gefällt auch der Comicstil. Es muss also nicht immer ein Foto sein. Auch die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr. Es ist relativ stabil und direkt auf den ersten Seiten gibt es eine tolle Übersicht der Figuren mit Kurzbeschreibungen, so dass man immer mal wieder nachschauen kann.
In der Handlung ist jetzt nicht so viel passiert. Eher bei jedem einzelnen, auch wenn es nur Themen sind wie Wohnungsräumung, Beziehungsprobleme, Partnersuche usw. Die Autorin hat all das geschickt rund um das Haus am Yppenplatz eingefädelt, so dass es im ersten Band vor allem darum geht eine Wohngemeinschaft mit mehreren Leuten aus vielen verschiedenen persönlichen Gründen zu gründen.
Die Figuren fand ich soweit alle sehr sympathisch, nur Nasti hat mich manchmal ein wenig mit ihrer Denkweise genervt und Romeo finde ich auch noch nicht sonderlich sympathisch. An sich ist er nett. Ich finde nur nicht toll was er macht und das Paco darunter leidet. Mit Kathrin konnte ich mich bisher noch am besten identifizieren, auch wenn ihre pupertierende Tochter ihr gewaltig auf der Nase herumtanzt. Anastasia, Nasti, war teilweise eine interessant amüsante Figur, bei der ich mir meistens nicht sicher war ob ich sie mag oder nicht. Auf jeden Fall hat sie für eine Menge Wirbel gesorgt und bringt etwas frischen Wind in die doch recht ruhige Truppe. Rennie kommt auf die Katze was auch für Chaos sorgt und Kathrins Mutter Hilde sorgt ebenfalls für ein paar interessante Wendungen in der Geschichte. Peter hat sich eher unbeliebt gemacht, aber ich fand es dennoch unterhaltsam mal seine Sicht der Dinge zu erfahren.
Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, es gibt viele Perspektivwechsel, so dass man gar nicht mit dem Lesen aufhören mag und einzig mit dem Fließtext hatte ich Anfangs ein paar Probleme, weil ich in den Zeilen verrutscht bin, aber an den Text habe ich mich schnell gewöhnt.
Ansonsten war es ein turbulenter Auftakt einer zwölfteiligen Reihe mit Figuren bei denen es garantiert nicht langweilig wird und einem Ende bei dem ich für meinen Teil noch gespannt bin wie es weitergehen wird.

Fazit:

Ich denke auch wer ansonsten keine Groschenromane liest und Chick Lit oder Liebesromane mag, sollte durchaus mal reinlesen. Es ist eine abwechslungsreiche Geschichte mit etwa einem Dutzend Figuren, welche allesamt interessante Hintergrundgeschichten haben und kurzweilige Unterhaltung bieten.

Bewertung:


Zur Autorin:

In Wien geboren und aufgewachsen, absolvierte sie unter erheblichem Widerwillen ihre Schullaufbahn, welche sie überstand, indem sie sich in die Welt der Musik und der Literatur zurückzog. Parallel zur Schule studierte sie bereits an der Musikhochschule. Nach der Matura arbeitete sie als Videocutterin fürs Fernsehen, studierte Psychologie, machte als Opernsängerin Karriere, absolvierte eine Ausbildung als Psychotherapeutin und in all diesen Jahren schrieb sie.
Seit 2013 publiziert sie ihre Romane, die von Liebe, Zeitgeschichte, allgemeinen menschlichen Problemen, aber auch Versöhnung und Heilung der Vergangenheit handeln. (Quelle: Homepage der Autorin)

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