Mittwoch, 3. Juni 2015

Rezension: Die Legende von Arc's Hill - Die schwarze Stadt von Michael Dissieux


Infos zum Buch:

Teil 1 von 5
Verlag: Luzifer Verlag
Autor: Michael Dissieux
Seiten: 84
Preis: 2,99 € | Taschenbuch: 6,99 €

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Beschreibung:

Wenn man alles verloren hat, was man im Leben als wichtig erachtete, ist es kein leichtes Unterfangen, wieder aus den düsteren Tiefen der Verzweiflung heraus zu gelangen. Noch aussichtsloser erscheint der mutlose Versuch, seinen Geist von der wunderlichen und verlockenden Sehnsucht nach dem Tode zu befreien oder gar zu beschützen. In London, jener lauten und grellen Stadt, in der Wahnsinn und Hochgefühl an jeder Ecke Hand in Hand gingen, hatte Mike Osmond diesbezüglich keine Möglichkeit gesehen, den schreienden Schatten der Vergangenheit zu entfliehen und sich aus dem Sumpf von Niedergang und verzehrendem Selbstmitleid zu befreien. Und so zog es ihn nach Arc's Hill, einer kleinen Stadt im Schoße düsterer Gebirge … nicht ahnend, welch dunkle Geheimnisse dort auf ihn warteten. (Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Der erste Teil des Serials bietet ein cooles, düsteres Cover und kurzweilige Unterhaltung. Allgemein finde ich alle Cover der Reihe sehr stimmungsvoll.
Anfangs hatte ich jedoch ein klein wenig Probleme mit dem Schreibstil des Autors, der doch sehr viele Bandwurmsätze benutzt und recht ausschweifend schreibt, so dass ich mich nicht immer auf den Text konzentrieren konnte und einige Sätze mehrmals lesen musste.
Sehr viel passiert im ersten Teil nicht, was bei der kurzen Seitenzahl aber auch nicht allzu verwunderlich ist. Mike Osmand der Hauptcharakter zieht nach dem Verlust von Frau und Kind in die Stadt Arc's Hill und findet dort das Tagebuch eines Mannes namens Charles Ward, der anscheinend wie von Sinnen von merkwürdigen Träumen berichtet und Mike damit in seinen Bann zieht. Auch die Bewohner in Arc' Hill benehmen sich sonderbar und bleiben auf Abstand, warnen Mike, der sich längst nicht mehr losreißen kann und den Dingen selber auf den Grund geht, nur um etwas zu erwecken, das möglicherweise noch großes Unheil über Arc's Hill bringen wird.
Wie erwähnt passiert im ersten Teil nicht sehr viel. Mike trauert um seine Familie, es gibt zwischendurch sehr viele Tagebucheinträge von Charles Ward und hin und wieder durchstreift Mike die Stadt um eine Bar aufzusuchen und an mehr Informationen zu gelangen. Zu Mike kann ich noch nicht viel sagen, er kann einem zwar leid tun, aber so im ersten Moment wirkt er doch noch recht blass auf mich. Vielleicht ändert sich das ja in den nächsten Teilen der Reihe.
Die Handlung hat in Die schwarze Stadt nicht gerade viel Horror zu bieten, ich denke das wird auch erst in den folgenden Teilen mehr in den Vordergrund treten. So an und für sich ist es ein guter Anfang mit einem spannenden Cliffhanger, den man sich gut bildlich vorstellen kann.
Warum aus dieser Reihe jetzt unbedingt eben so kurze, einzelne Ebooks erscheinen statt einem kompletten Roman ist aufgrund der Kürze des ersten Teils zwar schwer nachzuvollziehen da es ja ohnehin nur 5 Teile gibt, aber sei es drum.
Ich bin gespannt wie die Geschichte sich entwickeln wird und wie es mit Arc's Hill weitergeht.

Fazit:

Für Zwischendurch ist es auf jeden Fall eine nette Abwechslung und bietet eine interessante Handlung. Vom ersten Teil kann man allerdings noch nicht so viel erwarten und es würde sich wahrscheinlich anbieten direkt alle Teile in einem Rutsch zu lesen um einen guten Gesamteindruck zu bekommen.

Bewertung:


Zum Autor:

Michael Dissieux wurde 1967 in Saarbrücken geboren. Schon früh entdeckte er seine Liebe zur Literatur und schrieb bereits mit fünf Jahren erste kleine Geschichten, die sein direktes Umfeld beschrieben. Mit elf Jahren begann er, inspiriert von den Büchern von Stephen King, erste Kurzgeschichten und Novellen zu schreiben, die sich allesamt im Bereich des Horrors und Unheimlichen ansiedelten.
Mitte der neunziger Jahre erschienen erste Kurzgeschichten in den John-Sinclair-Ausgaben, zudem arbeitete Dissieux an der Romanreihe Jessica Bannister (Bastei-Verlag) mit. Weitere Kurzgeschichten wurden in diversen Literaturzeitschriften und Fanzines veröffentlicht.
Seit 2011 erscheinen seine Romane im Luzifer-Verlag, unter anderem die Endzeittrilogie Graues Land, sowie der im gleichen Genre angesiedelte Roman Die Saat der Bestie.
Im Luzifer-Verlag erschien auch die Novellenserie Die Legende von Arc´s Hill, mit der Dissieux sein größtes literarisches Vorbild, H.P. Lovecraft, zu ehren versucht.
Michael Dissieux lebt mit seiner Lebensgefährtin und einem Neufundländer im saarländischen Elversberg. (Quelle: Luzifer Verlag)

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