Dienstag, 7. April 2015

Montagsfrage: Wie viele Seiten liegen in deinem aktuellen Buch noch vor dir und freust du dich darauf?

Ich lese seit gestern Tara und die Reiter des Windes von Frederica de Cesco und habe 110 Seiten geschafft. Heute möchte ich die letzten 112 Seiten schaffen. Ja, unter anderem möchte ich diesen Monat endlich mal mein erstes Buch auslesen und mir gefällt natürlich auch die Geschichte sehr gut. Ich möchte unbedingt wissen wie die Handlung um Tara, Norbu und Gesar ausgeht.



Die Autorin hat die Handlung wunderbar erzählt. Es wirkt nicht zu wirr und sehr strukturiert. Es geht vor allem um tibetische Kinder, die nach China geschickt werden damit dort aus ihnen etwas wird und wie es ist dann wieder nach Tibet zurückzukehren. Ein anderer Punkt ist das Verhältnis der Chinesen und Tibeter zu Tieren, vor allem auch bei den Nomadenvölkern. Teilweise ist das schon sehr schonungslos beschrieben worden, aber es ist ja leider gang und gäbe, dass Tiere nicht nur in Asien ausgebeutet und misshandelt werden, sondern überall auf der Welt.
Besonders gut gefallen hat mir, dass Protagonistin Tara von ihrer Großmutter das Spielen der Dran-nye erlernt, was unter anderem mit zu einer Zeremonie zur Heilung von Tieren gehört die in der Geschichte auch eine wesentliche Rolle spielt.
Ich habe schon einige Bücher über Tibet gelesen und es fasziniert mich immer wieder, vor allem auch wie Nomaden in den Steppen leben. Erst letztens habe ich mal wieder eine Dokumentation über die Mongolei gesehen. Da packt einen unweigerlich das Fernweh.
Von Frederica de Cesco ist dies mein zweites Buch. Parallel dazu lese ich momentan auch mal wieder Ein Pferd für mich. Ich mag ihre Bücher, die eine große Bandbreite an Ländern und Kulturen umfassen und ganz nebenbei tolle Abenteuer erzählen.

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