Samstag, 27. September 2014

Die Herrschaft der Dämonenfürsten von Monika Grasl (Rezension)

 Infos zum Buch:
 
Band 1
Verlag: fantastic shades Verlag
Autorin: Monika Grasl
Seiten: 292 (Broschiert)
Seiten: ca. 255 (E-Book)
Preis: 13,95 € (Print)
Preis: 5,99 € (E-Book)

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Info:
Die Engel des Todes 'Vorgeschichte zu Die Herrschaft der Dämonenfürsten' erscheint am 15. Oktober.



Beschreibung:

Die Welt der Menschen wird von den Großfürsten der Dämonen regiert, nur wenige konnten sich im Untergrund vor ihrer grauenvollen Herrschaft retten und finden auch dort keine Ruhe. Der Mann Salomo will sich selbst als Nachfahre König Salomons zum König krönen und die Menschen aus dem Untergrund zum Widerstand aufrufen. Dabei gerät nach und nach alles außer Kontrolle, bis ein Krieg unvermeidbar zu sein scheint.

Meine Meinung:

Ein Widerstand mag ja im ersten Moment plausibel klingen, aber die Autorin hat es geschickt eingefädelt, dass man als Leser in einen Konflikt gerät, denn normalerweise sollte man ja für die Menschen sein, doch in diesem Fall ist die Lage etwas anders. Erzählt wird aus Perspektiven diverser Figuren aus den Reihen der Menschen und der Dämonen was die ganze Sache noch unterhaltsamer macht. Die Welt der Großfürsten wirkt schlimm, aber da man alles eher am Rande mitbekommt, fällt das beim Lesen nicht weiter ins Gewicht. Man ist nur zu Teilen schockiert was dort wirklich passiert. Ganz im Gegenteil zum Untergrund. Hier ist es ein starker Kontrast, denn die Menschen sind selbst dort nicht wirklich frei und müssen täglich ihr Leben riskieren was man hautnah miterlebt.
Salomo, eine der wichtigsten Figuren, wirkte am Anfang also die ersten Seiten sympathisch auf mich, was sich kurz darauf auf einen Schlag geändert hat. Die Autorin hat aus ihm einen Mann erschaffen, der weder zum König taugt noch nett gegenüber seinen Mitmenschen ist und sein Handeln lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Von einer Führungsperson erwartet man etwas anderes. Im Gegensatz zu Salomo ist der Dämonenfürst Bael schon umgänglicher, auch wenn seine Erscheinung ein wenig skurril anmutet, wirkt er nicht wirklich furchteinflößend. Es gibt noch viel mehr Charaktere, darunter auch eine Liebesgeschichte zwischen einer Menschensklavin und einem Dämonenprinzen. Leider muss man sich dann doch recht schnell von einigen interessanten Figuren verabschieden.
Außer einigen Schlägereien und Morden geschieht am Anfang der Geschichte doch recht wenig, natürlich gibt es innerhalb des Widerstands einige Aufstände was die Stimmung noch bedrückender macht, mal abgesehen davon, dass man selbst außerhalb des Untergrunds aus bestimmten Gründen nicht lange überlebt.
Das Ende hat mir mit der großen Schlacht sehr gut gefallen und war spannend. Es gibt ein überraschendes Ende und auch so im Allgemeinen konnte mich die Geschichte super unterhalten. Es ist mal etwas anderes, knallhart und erbarmungslos. Der Autorin ist es gelungen eine interessante Idee prima umzusetzen. Für ein Debüt lohnt es sich allemal in das Buch hineinzulesen. Die Geschichte ist nicht sehr lang, so dass man sie innerhalb weniger Tage durchlesen kann und dank dem angenehmen Schreibstil der Autorin verfliegt die Zeit beim Lesen wie im Flug.

Fazit:

Wer Fantasy mag und gerne mal etwas anderes als den üblichen Einheitsbrei lesen möchte, sollte sich auf jeden Fall zu dieser Geschichte verführen lassen. Der Konflikt zwischen den Menschen und Dämonen lässt den Leser jedes Mal zweifeln, wer hier eigentlich die Guten und die Bösen sind. Ein gelungenes Debütwerk, dass man sich nicht entgehen lassen sollte. 

Bewertung:


Zur Autorin:


Monika Grasl wurde in Wien geboren und lebt auch heute noch dort. In ihrer Jugend faszinierten sie vor allem Fantasyfilme. Während ihrer Ausbildungen zur Uhrmacherin, Technischen Zeichnerin und Konstrukteurin begann sie ihre ersten Fantasyromane zu lesen. Der Autor Alan Campbell gab ihr den Anstoß selbst zu schreiben. Anfang 2014 schrieb sie das Manuskript zu Die Herrschaft der Dämonenfürsten.

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