Donnerstag, 3. April 2014

Lesen, schreiben und alles andere an einem Tag



Wie bringt man das unter einen Hut? Da ich zurzeit auf arbeitssuche bin, kann ich den Vormittag prima ausnutzen um Bewerbungen abzuschicken. Das wäre schon mal geklärt, aber der Tag ist lang, hinter jeder Ecke versteckt sich eine Ablenkung und mal in Ruhe schreiben und lesen zu können, erfordert eisernen Willen, wenn man nicht so einen inneren Schweinehund hat wie ich, der mir ständig in die Quere kommt und dann sind da ja auch noch Fernseher und Spielekonsole die einem so verführerisch zuzwinkern und die Zeit im Nu verfliegen lassen.

Gestern habe ich einen Blogeintrag von Benjamin Spang gelesen und werde für mich mal versuchen, mir um die Mittagszeit mindestens eine Stunde zu gönnen, in der ich nichts anderes tun werde, als an meinem Buchprojekt zu schreiben.

Momentan habe ich leider das Problem, dass ich ab und an ein paar Tage prima durchschreiben kann und dann zack! passiert es, am nächsten Tag ist die Luft raus, ich komme aus meinem Rhythmus und dann wird tagelang nichts mehr geschrieben. Ich kann mich dann auch nur schwer aufraffen, um überhaupt mal die Datei zu öffnen und wenn sie dann offen ist, wird doch eher im Internet gestöbert, es könnte ja sein, dass auf irgendeiner anderen Plattform gerade was Interessantes ist, das ich doch verpassen könnte!

Was mir fehlt, ist also die Routine.

Früh morgens bin ich nicht wirklich in der Lage zu schreiben, weil ich lange brauche, um überhaupt wach zu werden. Also werde ich es um die Mittagszeit probieren. In einer Stunde sollte doch was zu schaffen sein und wenn es nur mal ein paar Absätze oder einige wenige Seiten sind. Es kommt darauf an, dass man überhaupt etwas schafft und sei es nur ein einziger Satz.
Nebenbei darf natürlich nichts anderes offen sein, dass ablenken könnte, was zwar schwerfällt, aber wenn man in seine Geschichte vertieft ist, ist sowieso alles andere eher Nebensache.

Da ich momentan auch an mehreren Leserunden teilnehme, wollen natürlich auch einige Bücher verschlungen werden. Lesen tue ich am liebsten Nachmittags oder zum Abend hin, also werde ich das auch so beibehalten. Lesen frisst allerdings auch eine Menge Zeit. Für etwa 50 Seiten brauche ich ungefähr eine Stunde (ich bin eine langsame Leserin), bei einigen Leserunden werden auch mal pro Abschnitt etwa 100 Seiten gelesen und siehe da, 2 Stunden sind um. Würde ich also versuchen abends zu schreiben, was ich eigentlich gerne tue, muss ich erst mal eine Zeit finden, meistens bin ich dann auch noch nebenbei im Internet zugange oder schaue einen Film und dann ist das Schreiben schnell wieder vergessen.

Mein Plan also: Mittags an den PC setzen und schreiben, alles andere kommt danach. =)

Ich denke, am Anfang wird es nicht so leicht werden und es kann sein, dass ich ab und an einen Durchhänger habe, aber es ist reine Übungssache und wenn ich eines mag, dann sind es Herausforderungen. ;3

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