Donnerstag, 3. April 2014

Interessante Diskussion auf Lese Lust & Lese Liebe

Auf Charlousie's Blog habe ich heute eine interessante Diskussion über "Dreiecksbeziehungen in Jugendbüchern" entdeckt. Schaut mal rein und gebt euren Senf dazu, wenn ihr mögt. =D

Und hier ist meine Meinung dazu:

Ich muss sagen, ich finde Dreiecksbeziehungen schrecklich nervig, aber ich kann mir denken, dass die Verlage auf dieser Schiene bleiben, weil es anfangs prima geklappt hat und vielleicht noch neu und interessant war und sie inzwischen nicht mehr so flexibel sind und was neues ausprobieren wollen, also bleiben sie lieber beim Altbekannten. Ich schätze mal viele Autoren machen es ebenso.
An sich finde ich Dreckecksbeziehungen ja schon interessant, aber es ist inzwischen bereits so ausgelutscht, dass es einfach nur noch langweilig ist. Die Protagonistin wirkt unglaubwürdig, weil sie sich weder für Typ A oder Typ B entscheiden kann und ständig mit einem der beiden am rumturteln, flirten oder sonst was ist. Sehr realistisch finde ich das nicht, normalerweise fixiert man sich ja eher auf eine Person die einem gefällt. Außerdem ist es immer total offensichtlich wer mit wem zusammen kommt, egal mit wem die Protagonistin am turteln ist und das nimmt die Spannung weg.
Meist ist es auch noch ein übliches Klischee, netter Typ vs. kühler, geheimnisvoller Kerl – mit wem sie zusammen kommt, wundert hier wahrscheinlich niemanden und ist auch nicht spannend.
Dann wäre es mir lieber, das Mädel verliebt sich in einen einzigen Typen und gibt sich alle Mühe mit ihm zusammen zu kommen, als wenn sie von Bett zu Bett springt. So was würde ich interessant finden und man kann ihr genug Hindernisse in den Weg stellen, um es spannend zu gestalten.
Allgemein muss ich aber sagen, dass es mir immer noch lieber ist, wenn die Handlung im Vordergrund steht als die Liebesgeschichte da drin.

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