Donnerstag, 10. April 2014

Handyromane? Was war das noch gleich?


Handyromane konnten sich hier in Deutschland eher weniger durchsetzen und werden mittlerweile mit E-Books gleichgesetzt, was so aber nicht ganz stimmt, da der Erzählstil und die Ausdrucksweise sich massiv unterscheiden. In Japan sind sie nach wie vor ein beliebtes Medium und angesagte Handyromane werden sogar als Buch veröffentlicht.
Wie ich heute darauf komme? Ich habe eigentlich nur nachgucken wollen wie viele Bände es in Deutschland der Novelreihe Rosen unter Marias Obhut gibt. Japanische Novels sind ja in Deutschland keine Unbekannten mehr und erfreuen sich in Japan großer beliebtheit und sind meist auf Serienlänge, also mehrere handliche illustrierte Bände, angelegt (meist im DIN A6-Format).
Beim Stöbern auf Wikipedia kam ich schließlich zu den Handynovels, sogenannte Keitai Shousetsu, die übers Handy in meist etwa 70-100 Wörtern pro Kapitel geschrieben werden. Soweit ich weiß, ganz genau kann ich es nicht sagen, benutzen die Japaner jedoch E-Mails statt SMS als Nachrichtenüberträger und können somit wahrscheinlich auch mehr schreiben. Mittlerweile werden Handyromane jedoch auch am Computer geschrieben.
Ich bin schließlich auf ein interessantes Interview mit Oliver Bendel gestoßen, der selbst einige Handyromane veröffentlicht hat (u.a. Lucy Luder & Handygirl).
Auch in der bisher 12 bändigen Mangaserie xx me! von Ema Toyama geht es um eine junge Schülerin die Handyromane schreibt.
Lust hätte ich ja schon so etwas zu machen, allerdings wird es wohl beim Wunschdenken bleiben. XD lol
Etwas ähnliches mache ich momentan aber durchaus, auch als Schreibübung an sich. Über eine Twitterfreundin, habe ich auf Fanfiction.de ein Schreibprojekt entdeckt in dem es darum geht 365 Kapitel, also täglich ein Kapitel übers ganze Jahr, zu schreiben. Ich selber schreibe es in Drabbleform, da ich keine Zeit habe täglich 6 A4-Seiten oder so zu schreiben, also setze ich die Kapitel in genau 100, 200, 300 oder 400 Wörtern um.
Meine Geschichte Wet Dreams (Anmerkung: homosexueller Inhalt! Don't like it, don't read it.) kann man kostenlos im Internet lesen. Da ich durch meinen Umzug letztes Jahr allerdings gewaltig aus der Routine gekommen bin, hinke ich zurzeit ziemlich hinterher und muss erst mal wieder reinkommen. Die Geschichte beinhaltet zwar in jedem Kapitel ein anderes Thema, ist aber ein großes Ganzes mit einer frechen, lustigen Jungenromanze. =)
Allerdings habe ich auch Lust noch mal eine neue Geschichte nebenbei anzufangen. Na, mal sehen. Genug Ideen habe ja. ;D
Mir kam auch der Gedanke eine Geschichte auf Twitter zu veröffentlichen via Twitlonger, aber bisher ist es wirklich nur eine fixe Idee.

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